Homöopathie

(griech. = die Krankheit des Menschen)

Gerald Niedeggen, praktischer Arzt und Homöopathie

Sie wurde von Samuel Hahnemann entwickelt und ist eine sanfte, nebenwirkungsfreie, sehr tiefgreifende Therapie für Jung und Alt. Die Homöopathie wirkt gleichzeitig auf allen Ebenen – geistig, emotional und körperlich – und ist deshalb eine ganzheitliche Therapie.

Alle Krankheiten, egal ob akut oder chronisch, können behandelt und die meisten geheilt werden.

Zwei Säulen tragen diese Homöopathie:

    1. Das Ähnlichkeitsgesetz
      Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt, das heißt, treten bei einem Gesunden durch Einnahme einer Arznei Symptome auf, so heilt diese Arznei diese Symptome bzw. Erkrankungen, wie zum Beispiel beim Schneiden einer Küchenzwiebel (Allium cepa): die Augen tränen und brennen die Augen, es kommt zum Fließschnupfen (Arzneibild). Hat ein Patient diese Symptome, so heilt Allium cepa.

 

  1. Die Potenzierung der Arznei
    Wir alle kennen die Nebenwirkungen oder unerwünschten Symptome einer Arznei. Samuel Hahnemann verdünnte deshalb die Medikamente, nur wirkten sie dann nicht mehr. Beim Potenzieren (Verschütteln) trat dieses Problem nicht auf. Die Arznei kann beliebig hoch verdünnt sowie verschüttelt werden und trotzdem wirkt sie.
    Es gibt D(10); C(100); LM(50 000) Potenzen. Die Zahl steht für die Verdünnungsschritte, zum Beispiel ein Tropfen der Arznei in 9 Tropfen Alkohol- Wasser- Gemisch, 10x geschüttelt=D1, von dieser Lösung 1 Tropfen und 9 Tropfen Alkohol- Wasser- Gemisch, 10x geschüttelt=D2 usw. Die Arzneimittel werden vorwiegend aus der Natur gewonnen (Mineralien, Pflanzen, Gifte).
    Es wird auch mit sogenannten Nosoden gearbeitet, also Arzneien von Krankheitserregern, so wird zum Beispiel Tuberculinum von der Tuberkulose gewonnen.

 

Das Auffinden und die Gabe der homöopathischen Medikation hat sich seit meiner Ausbildung zum Bioenergotherapeuten stark verändert. Bei Bedarf nutze ich noch den Ansatz der klassischen Homöopathie wie oben beschrieben. Aber in der Regel nutze ich meinen Pendel zum Auffinden der homöopathischen Mittel, welche ich energetisch einsetze, das heißt die homöopathischen Mittel werden deutlich häufiger eingenommen.

Dadurch kommen wir schneller zum Ziel und die homöopathischen Mittel lassen sich nicht so schnell stören (durch Kaffee, ätherische Öle etc.). In der klassischen Homöopathie arbeiten wir mit Arzneibildern, die in sich eine Begrenzung darstellen. Durch das Pendeln bin ich frei von diesen Bildern. Ich stelle mich vollkommen auf den Patienten ein und erhalte das beste homöopathische Mittel was für ihn zur Verfügung steht. Alle Mittel benutze ich gleichwertig. Die sogenannten Polychreste wie zum Beispiel Sulfur und Calcium carb., verordne ich genauso häufig wie die sonst sehr unbekannten und kaum geprüften Mittel.